DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN

Wenn der Akku eines Handys leer ist, wird es über Nacht ans Ladegerät gehängt. Dabei ist selbstverständlich, dass das Gerät am nächsten Tag wieder volle Leistung bringt. Der Schlaf und das richtige Liegen hingegen wird oft jedoch zu wenig geschätzt. Bei Christian Leidinger – dem Firmeninhaber – waren es die Bandscheiben, die ihn aufgeweckt und zum Nachdenken angeregt haben. Daher hat er sich der Aufgabe verschrieben, einen besonderen Schlafplatz zu entwickeln.

„Nach dem plötzlichen Tod meines Vaters 2004 wurde ich mehr oder weniger ans Steuer unseres Familienbetriebs gezwungen. Da begann meine persönliche Reise ins Ungewisse. Es war, als hätte man mich ins kalte Wasser ge- worfen. Doch gemeinsam mit meinem Team habe ich es geschafft, den Erfolgskurs meines Vaters beizubehalten. 2012 dann hat mein eigenes Abenteuer begonnen: DIE KØJE ist in See gestochen. Wir wollten nicht einfach nur ein weiteres Zirbenbett bauen. Wir wollten DAS Zirbenbett bauen. Somit haben wir uns auf unsere Wurzeln besonnen und fertigen Betten aus österreichischem Zirbenholz, auf Wunsch astfrei und komplett metallfrei. Dank der pa- tentrechtlich geschützten Steckverbindung sind unsere Zirbenbetten nachhaltig, stabil und einzigartig. Eben was fürs Herz. Und fürs Auge. Heute findet der Zirbenliebhaber ein ganzes Sortiment an Möbeln und Accessoires fürs Schlafzimmer.“ – Christian Leidinger

Studien belegen, was überzeugte Zirbenbettschläfer längst wissen: Es geht nichts über eine Nacht umgeben von Zirbenduft. Denn Zirbenholz enthält ätherische Öle, die an eine Bergwanderung erinnern und an die guten alten Zeiten mit Oma in der Zirbenstube. Jeder Atemzug im Zirbenzimmer wirkt somit beruhigend auf Geist und Körper und lässt uns damit leichter ins Land der Träume entschlummern.

So hat auch das JOANNEUM RESEARCH herausgefunden, dass die Schlafqualität verbessert und die Herzfrequenz deutlich verringert wird. Rund 3.500 Herzschläge erspart man sich pro Nacht beim Schlaf im Zirbenbett. Das entspricht in etwa einer vollen Stunde Herzarbeit. Darüber hinaus lindert Zirbenholz auch noch die Wetterfühligkeit, indem es dabei hilft, den Kreislauf trotz Veränderungen im Luftdruck stabil zu halten.

Was unser Auge auf den esten Blick nicht wahrnimmt, wird auf den zweiten Blick oder beim Blick hinter die Kulissen ersichtlich. Denn die Äste verstecken sich geschickt im konstruktiven Teil unserer Zirbenmöbel. So z.B auf der Innenseite des Korpus oder auf der Rückseite. Nachhaltigkeit spielt für unsere Produktion eine tragende Rolle. Wir produzieren weniger Restmüll als ein Einfamilienhaushalt. Und auch vom kostbaren Zirbenholz wird nichts weggeschmissen. Selbst die kleinsten Zirbenreste werden zu 100% weiterverarbeitet. Die feinen Sägespäne kommen in duftende Zirbenkissen. Gröbere Hackschnitzel werden in Duftsäcke gefüllt oder zu Brickets verarbeitet, die auch im Kamin für wohligen Zirbenduft sorgen.

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Bei einer Lebenserwartung von 75 Jahren verbringen
wir also 25 Jahre im Bett. Daher sollten wir uns alle gut überlegen, in welcher Umgebung wir unsere Nachtruhe einnehmen wollen. Unsere Kunden bestätigen uns, was unsere Großeltern schon wussten: Die Natur ist in ihrer Substanz so erschaffen, dass wir in Einklang mit ihr leben. Massivholzmöbel tragen zum Wohlbefinden bei, wäh- rend die Verwendung von Kunst- und Giftstoffen – wie sie für die Fertigung von Spanplatten eingesetzt wird – den gesunden Schlaf beeinträchtigen können. Auch darf sich jeder selbst die Frage stellen: möchte ich auf einem Kissen schlafen, das mit Plastikfasern gefüllt ist oder schlafe ich lieber in einer möglichst natürlichen Umgebung? Jeder Kunsstoff im Schlafraum kann durch natürliche Fasern oder Rohstoffe ersetzt werden. Diese Entscheidung können wir alle jederzeit treffen.

Sich bewusst ein naturbelassenes Umfeld zu schaffen fördert das Wohlbefinden und trägt gleichzeitig zur Entlas- tung der Umwelt bei. Und mit einem guten Gewissen schläft es sich bekanntlich auch besser.

Wir empfehlen, Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen ohne den Einsatz von Chemikalien zu pflegen und zu rei- nigen. Das geht ganz leicht und ist sogar kostenlos: Einfach Matratzen, Kissen und Decken und Decken im Winter bei eisigen Temperaturen ins Freie legen. So wird möglichen Hausstaubmilben der Gar ausgemacht. In den Nebel gelegt, ziehen die Zirbenspäne Feuchtigkeit an und der wohlige Zirbenduft steigt auf ganz natürliche Weise wieder in die empfindliche Nase.

Wir verwenden Zirbenholz aus aus gelebter Forstwirtschaft der Alpenregion. Das bedeutet: die Wälder werden gepflegt wie ein Garten. Während alter Baumbestand weicht, können junge und frische Bäume nachwachsen. Dabei wird kein Kahlschlag betrieben wie man es vom Tropenholz kennt. Im Gegenteil wird sehr bedacht und bewusst mit dem Baumbestand umgegangen.

Wir alle kennen die guten alten Bauernmöbel, die schon zu Zeiten der Urgroßeltern liebevoll und massiv gefertigt wurden. Diese Möbel aus dem wertvollen Rohstoff Holz werden heute hochpreisig gehandelt, denn sie haben im Laufe der Jahre sogar an Wert gewonnen. In unserer heutigen Zeit gehören jedoch Billigmöbel und Wegwerfartikel zu unserem Lebensalltag. Die globale Abfallproduktion nimmt immer mehr zu. Der Einsatz von Chemikalien um niedrigpreisige Produkte zu fertigen wird in Kauf genommen.

Wir setzen bewusst ein Zeichen gegen diese Entwicklung und besinnen uns auf unsere Wurzeln. Wir fertigen nachhaltige und langlebige Möbel, mit denen auch kommende Generationen ihre Freude haben werden.

Bei unseren Zirbenmöbeln verzichten wir bewusst auf Kunststoffe oder jegliche andere Arten von Chemikalien. Wir setzen auf Natur pur. Ich hatte immer schon einen hohen Anspruch an das Design und wollte daher – um
ein Gleichnis zu verwenden – die Optik des italienischen Designerschuhs mit den Werten eines Birkenstocks verknüpfen. Wir starteten eine interne Challenge mit genau diesem Anspruch: Zirbenmöbel fertigen, die Bauernstuben-Charme und trotzdem einen modernen Look haben. Da das verwendete Zirbenholz normalerweise sehr astreich ist, stand unser Team zu Beginn des Möbeldesigns vor einer großen Herausforderung. Um die gewünschte astfreie Optik zu erhalten, erfolgt in der Verarbeitung eine ausgeklügelte Holzsortierung. So befinden sich die Äste im konstruktiven Teil, wie z.B. im Rückenteil während im sichtbaren Bereich kaum bis gar keine Äste zu sehen sind. Dabei werden sämtliche Rohstoffe weiterverwertet. Aus anfallenden Holzresten Kleinmöbel mit der Liebe zum Detail produziert, wie die Babywiege „JOLLE“ oder der neu entwickelte Laufstall. Sogar die kleinsten Reste finden Verwendung. Zirbenspäne werden in Kissen abgefüllt oder zu Brickets weiterverarbeitet, mit denen das Fabriksgebäude in Zukunft komplett geheizt werden kann.